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Das erwartet Weltenbummler 2024

Das neue Jahr hält für Reisende nicht nur neue Abenteuer auf der Bucket List bereit, sondern auch die ein oder anderen neuen Gesetze, die geplante Urlaube und Trips maßgeblich beeinflussen könnten. Gemeinsam werfen wir nun einen detaillierten Blick auf die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungen, die Weltenbummler im Jahr 2024 unterwegs erwarten. Dabei haben wir natürlich wieder einige Tipps und Tricks für euch bereit, die das Reisen erheblich erleichtern. So steht dem nächsten Abenteuer nichts mehr im Weg!

Der Kinderreisepass wird abgeschafft

Schlechte Nachrichten für alle Familien mit Kindern unter 12: Der Kinderreisepass wird abgeschafft! Bislang war der vergleichsweise günstige Reisepass das einzige, was Kinder bei Reisen ins internationale Ausland benötigten. Das ändert sich 2024 allerdings. Von nun an ist der Besitz eines Personalausweises oder normalen Reisepasses auch für Kinder unter 12 Jahren Pflicht.

Der Nachteil: Beide Dokumente sind deutlich teurer als der Kinderreisepass, immerhin sind sie aber auch länger gültig. Wer noch einen Kinderreisepass besitzt, kann diesen in der Regel noch bis zum Ablaufdatum verwenden.

Die Tourismus-Gebühren steigen

Besonders Reise-Hotspots wie Mallorca, Kreta oder Barcelona wurden in den letzten Jahren förmlich von Touristenwellen überrollt. Das hat nun Folgen. Viele Reiseziele erhöhen ihre Gebühren 2024 drastisch – in Griechenland steigt die Tourismussteuer so teilweise um mehr als 50 Prozent! In manchen Städten wie zum Beispiel Venedig, wird es ab sofort hingegen eine Eintrittsgebühr für Tagestouristen geben, um die Menschenmengen besser im Griff zu haben.

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Auf Mallorca werden hingegen die Übernachtungen teurer. Apropos 17. Bundesland: Party-Urlaube und Saufexzesse könnten hier bald der Vergangenheit angehören, denn auch die Strafen für unkontrolliertes Trinken steigen.

Auch das Fliegen wird teurer

Besonders bei Flugreisen sind die Folgen der Corona-Pandemie weiterhin sichtlich spürbar. Da aufgrund der Reiseeinschränkungen der letzten Jahre viele Fluggesellschaften ihre Angebote angepasst haben, könnte die Nachfrage bald schon deutlich großer sein, als das Angebot. So rechnen Experten dieses Jahr mit besonders hohen Preisen. Des Weiteren plant die Bundesregierung, die Ticketsteuer für Flüge zu erhöhen.

Abschaffung der Plastik-Bahncard & Reservierungspflicht

Auch Bahnfahrer sind dieses Jahr von einigen Änderungen betroffen. So soll 2024, voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte, die Plastik-Bahncard abgeschafft werden. Danach ist diese nur noch digital abrufbar. Das heißt: Wer immer noch kein Smartphone besitzt, wird zukünftig Probleme beim Bahnfahren haben.

Während es in Fernverkehrszügen bisher nur vereinzelt notwendig war, einen Sitzplan zu reservieren, wird dies ab dem Sommer bei Reisen in Nachbarländer Pflicht. Neben Polen, Dänemark und Italien, sind nun außerdem Österreich, Belgien, Tschechien und die Schweiz von dieser neuen Regelung betroffen.

Endlich gibt es auch mal gute Nachrichten: Die Zugverbindungen in Europa werden 2024 ausgeweitet. So kann man nun endlich direkt von Berlin nach Paris fahren, ohne nerviges Umsteigen!

Tipp: Brückentage nutzen!

Wenn schon alles teurer wird, sollte man seine kostbare Urlaubszeit wenigstens richtig nutzen. Dafür eignet sich das Jahr 2024 zum Glück perfekt, denn die Feiertage liegen nun besonders gut! Falls ihr an Ostern noch nichts vorhabt, könnt ihr also vielleicht verreisen, denn mit 4 Urlaubstagen gibt es gleich 10 freie Tage – vom 29. März bis zum 7. April.

Außerdem gut verbinden lassen sich dieses Jahr der 1. Mai und Christi Himmelfahrt: So bekommt ihr ganze 16 Tage Urlaub – und das, bei nur 8 verbrauchten Urlaubstagen! Ähnlich gut sieht es zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten und rund um Fronleichnam aus.

Am besten fallen dieses Jahr allerdings die Weihnachtsfeiertage! Die finden 2024 nämlich an einem Mittwoch und Donnerstag statt, genauso wie der Neujahrstag, der ebenfalls auf einen Mittwoch fällt. Mit 7 Urlaubstagen kommt ihr so vom 20. Dezember bis zum 5. Januar auf ganze 16 Tage! So könntet ihr die Weihnachtszeit zum Beispiel für einen Trip in diese wundervolle Märchenstadt nutzen.

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