Titel: Hitcher
Quelle: Daniel Brachlow via Pixabay | Pixabay License

Am Montag ist Simone Buchholz, ausgebildete Journalistin und preisgekrönte Schriftstellerin, zu Gast bei Lars Meier im Podcast „Gute Leude – das Hamburg-Gespräch“. Dort spricht die gebürtige Hanauerin mit der Hamburger Schnauze über ihre geliebte Heimat St. Pauli, ihre Arbeit und ihre Idole. Die 48-jährige Mutter eines Sohnes gesteht, dass sie vor dem Rapper Haftbefehl niederknien würde, wer das Vorbild der Hauptperson ihrer Krimireihe war, wie sie mit Schreibblockaden umgeht und jede Menge mehr…

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Simone Buchholz über Hamburg und St. Pauli:

– „Hamburg ist wie jede Großstadt in Dörfer unterteilt und Ich komme aus St. Pauli nicht raus. Wenn ich nach Altona fahre, dann mache ich einen Ausflug. Dann nehme ich Proviant mit.“

-„Ich habe das Gefühl auf Wurzeln zu laufen. Das ist, was St. Pauli mit mir macht. Dieser Hafenstadtteil ist mein Anker.“

– „Von der Davidwache zum Hafen zu gehen, das hat für mich etwas Befreiendes und ein Durchatmen–Gefühl. Obwohl’s natürlich Schwachsinn ist, weil man vor allem Feinstaub einatmet.“

– „Nix gegen die Nordsee, aber mir wird an der Nordsee schlecht.“

Über ihre Leidenschaften Fußball und Musik

– „Robin Himmelmann ist, glaube ich, der schönste Name der ganzen Stadt“

– „Musik muss mich einfach an den Eiern packen“

Über ihre Arbeit:

– „Indem ich etwas mit der Hand zu Papier bringe, entsteht in meinem Kopf etwas. Das ist fast ein bisschen Magic.“

– „Ich weiß ganz genau, was ich tun muss, um mich dahin zu prügeln, wo ich hinwill. Ich kann’s mir einfach nicht leisten, so rumzudaddeln“

– „Ich freue mich auch über jeden Preis, den eine Frau bekommt. Denn das hilft Frauen sichtbar zu machen in diesem doch sehr männlich dominierten Genre und auf dem ganzen Literaturmarkt“

Über Corona und Politik:

– „Man muss die Bars feiern im Moment.“

– „Alle die gerne denken, die reden auch gern. Und immer nur mit sich selbst reden, naja …Es fehlt die Inspiration.“

– „Carsten Brosda kämpft wie eine Löwin dafür, dass die Kultur und auch der Underground überleben.“

– „Demokratie kommt nicht von alleine. Demokratie ist Dialog. Und wer sich wie ich eine Stimme erschafft hat, der sollte sie nutzen, um ein Licht auf Ungerechtigkeiten zu werfen.“

Über das Altern:

– „In unserem Alter gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder du verwaltest oder du entwickelst dich weiter. Und wenn du aufhörst, dich weiterzuentwickeln, dann verwaltest du nur noch.“

– „Mir wächst gerade so ein zweites Gehirn. Ich lerne so viel, wie noch nie.“

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