Titel: Externsteine See
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Geysire, Sandsteinfelsen und Gletscherhöhlen: Um diese Naturwunder zu sehen, müsst ihr gar nicht weit reisen. Einige davon liegen nämlich direkt vor eurer Haustür und eignen sich perfekt für einen Kurztrip am Wochenende. Diese spektakulären Naturschauspiele in Deutschland müsst ihr gesehen haben.

Geysir Andernach – Rheinland-Pfalz

Bei dem Wort Geysir denken wir sofort an eine riesige Wasserfontäne mitten in einer isländischen Landschaft. Aber auch in Deutschland könnt ihr im Geopark Vulkanland Eifel einen echten Geysir bestaunen. Es handelt sich dabei nicht um irgendeinen, sondern um den höchsten Kaltwassergeysir der Welt! Um diesen zu besichtigen solltet ihr euch einen ganzen Tag einplanen, denn neben der Hauptattraktion gibt es noch ein interaktives Geysir Museum mit vielen kreativen Lernstationen. Nach dem Museumsbesuch werdet ihr mit einem Schiff zur bewaldeten Halbinsel im Rhein gebracht, auf dem sich der Geysir Andernach befindet. Dort angekommen könnt ihr endlich die 60-Meter-Fontäne mit eigenen Augen sehen!

Eiskapelle am Königssee – Bayern

Unterhalb der Watzmann-Ostwand befindet sich das tiefst-gelegene permanente Eisfeld der Deutschen Alpen. Im Inneren des Eisdfeldes gibt es einen geräumigen Hohlraum: die sogenannte Eiskapelle. Die spektakuläre Gletscherhöhle ist von verschiedenen Schächten und Gängen durchzogen, die im Sommer bis zu 30 Meter breit und 15 Meter hoch werden. Die Höhle verändert also ständig ihre Gestalt. Von der Bootsanlegestelle St. Bartholomä aus könnt ihr eine Wanderung zur Eiskapelle machen. Allerdings ist diese einsturzgefährdet und darf daher auf keinen Fall betreten werden!

Externsteine im Teutoburger Wald

Ein weiteres Naturwunder erwartet euch in Nordrhein-Westfalen im Teutoburger Wald: Die Externsteine. Dabei handelt es sich um mehrere rund 40 Meter hohe Felsen, die weit in den Himmel ragen. In diese Sandsteine wurden verschiedene Grotten, Altarnischen, Treppen, Gänge und Figuren hineingemeißelt. Allerdings ist bis heute unklar, wer das getan hat. In die Externsteine wurden auch Treppenaufgänge geschlagen, über die ihr zu einer Brücke hoch oben im Fels gelangt. Von dort habt ihr einen wunderbaren Ausblick auf die umliegende Landschaft. Zu den Externsteinen führen euch zwei schöne Wanderwege, der Hermannsweg und der Eggeweg.

Lange Anna auf Helgoland

Die Lange Anna ist das Wahrzeichen von Helgoland. Der 47 Meter hohe rote Felsen ragt im Nordwesten der deutschen Nordseeinsel aus dem Wasser. Er besteht aus rotem Buntsandstein, wiegt ca. 25.000 Tonnen und hat eine Grundfläche von 180 Quadratmetern. Mit etwas Glück, entdeckt ihr auch einige Seevögel, wie z.B. den Basstölpel, der an dem Felsen brütet. Am besten erreicht ihr die Lange Anna über den Klippenweg, dafür braucht ihr etwa 2 bis 3 Stunden. Nur 50 Meter weiter östlich kommt ihr auch noch an der Kurzen Anna vorbei.

Wenn ihr noch mehr Naturwunder entdecken wollt, könnt ihr bei eurer nächsten Reise auch einen von vielen Canyons in Europa besichtigen.

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