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Der Januar gilt für viele als grauer Übergangsmonat. Während in Mitteleuropa Kälte und kurze Tage dominieren, beginnt andernorts die ideale Reisezeit. Besonders Fernziele in Asien, Afrika und Südamerika locken zu Jahresbeginn mit stabilen Temperaturen, viel Sonne und vergleichsweise wenig Niederschlag. Aber auch innerhalb Europas lassen sich Orte finden, an denen der Winter deutlich milder ausfällt.
Ein Blick auf Wetterdaten, Sonnenstunden und Reisebedingungen zeigt, welche Regionen sich im Januar besonders lohnen – sei es für einen Badeurlaub, eine Rundreise oder eine Kombination aus Natur und Kultur.
Fernweh im Januar: Tropen, Städte und Safari-Abenteuer
In Südostasien bietet Laos im Januar angenehme Bedingungen für Rundreisen. In Vientiane und im Norden des Landes liegen die Temperaturen zwischen 18 und 30 Grad. Die trockene Jahreszeit sorgt für klare Tage, die sich für Tempelbesuche, Berglandschaften und Flussfahrten auf dem Mekong eignen. Auch die UNESCO-Stadt Luang Prabang profitiert von dem stabilen Klima.
Südamerika zeigt sich ebenfalls von seiner sommerlichen Seite. In Lima herrschen Temperaturen um die 20 bis 27 Grad, das Meer ist badetauglich und Regentage sind selten. Kolumbien bietet mit Bogotá und Medellín ein anderes Klima: Während die Höhenlage für mildere Temperaturen sorgt, laden Museen, historische Viertel und das lebendige Stadtleben zu Entdeckungstouren ein.
Afrika ergänzt das Angebot mit Uganda als Ziel für Natur- und Tierfreunde. Der Januar zählt dort zu den besten Reisemonaten für Safaris und Trekkingtouren. Nationalparks wie der Queen-Elizabeth- oder der Murchison-Falls-Nationalpark bieten gute Sichtbedingungen, während Gorilla- und Schimpansen-Touren dank trockener Wege gut planbar sind.
Sonne näher als gedacht: Europa und klassische Badeziele
Wer kürzere Anreisen bevorzugt, findet auf den Kanaren verlässliche Wintersonne. Teneriffa und Lanzarote erreichen im Januar Temperaturen um die 16 bis 21 Grad, kombiniert mit mehreren Sonnenstunden pro Tag. Während die Küsten zum Entspannen einladen, bieten Vulkangebiete und Nationalparks gute Bedingungen für Wanderungen.
Sizilien präsentiert sich im Januar ruhiger als in den Sommermonaten. Die Temperaturen sind moderat, ideal für Stadtbesichtigungen in Palermo oder Catania, Wanderungen am Ätna oder Besuche archäologischer Stätten. Baden steht weniger im Fokus, dafür profitieren Reisende von geringerer Auslastung und mildem Klima.
Für klassischen Badeurlaub eignen sich tropische Regionen wie Sansibar, Sri Lankas Südküste oder der Nordosten Brasiliens. In Sansibar liegen Luft- und Wassertemperaturen bei rund 30 Grad, während Sri Lanka im Süden sonnige Strandtage mit kulturellen Ausflügen verbindet. Salvador de Bahia und die brasilianische Nordostküste bieten im Januar Sommerwetter, lebendige Städte und weitläufige Strände – eine Kombination aus Erholung und Kultur.

