
Titel: Hamburg Außenalster
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Hamburg lässt sich kaum auf ein einziges Bild reduzieren. Zwischen Elbe und Alster treffen jahrhundertealte Hafenstrukturen auf moderne Architektur, geschäftige Straßen auf ruhige Parkanlagen. Genau dieser Wechsel macht die Hansestadt für einen Städtetrip interessant – und sorgt dafür, dass selbst bei wechselhaftem Wetter genügend Ziele auf dem Programm stehen.
Wer zum ersten Mal nach Hamburg kommt, kann sich allerdings schnell fragen, wo der Rundgang beginnen soll. Deshalb lohnt sich ein Blick auf einige der bekanntesten Orte der Stadt. Viele davon liegen vergleichsweise nah beieinander und lassen sich gut miteinander verbinden. Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel gehören beispielsweise seit 2015 zum UNESCO-Welterbe.
Zwischen Backstein und Hafen: Hamburgs bekannteste Wahrzeichen
1. Speicherstadt

Die Speicherstadt gehört zu den markantesten historischen Bereichen Hamburgs. Rote Backsteinfassaden, Brücken und schmale Fleete prägen das Viertel, das ab 1883 als Lagerhauskomplex entstand. Heute zählt es zum UNESCO-Welterbe und lässt sich zu Fuß oder bei einer passenden Barkassenfahrt erkunden.
2. Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie steht für das moderne Hamburg. Das Konzerthaus verbindet eine historische Backsteinbasis mit der auffälligen gläsernen Architektur des Neubaus. Auch ohne Konzertbesuch lohnt sich die Plaza, von der aus ihr einen weiten Blick über Hafen, Elbe und HafenCity bekommt.
3. Hamburger Hafen
Der Hafen gehört untrennbar zur Stadt. Große Containerschiffe, Fähren, Barkassen und historische Museumsschiffe sorgen für ständig wechselnde Eindrücke. Besonders anschaulich wird das maritime Zentrum bei einer Rundfahrt vom Wasser aus, weil sich dabei Perspektiven eröffnen, die ihr vom Land nicht bekommt.
4. Landungsbrücken
Die Landungsbrücken sind ein guter Ausgangspunkt für einen Hafentag. Von der rund 700 Meter langen Anlage starten unter anderem Hafenrundfahrten und Fähren. Gleichzeitig bietet die Umgebung Möglichkeiten für einen Spaziergang entlang der Elbe.

5. Reeperbahn
Am Abend verschiebt sich der Schwerpunkt Richtung St. Pauli. Die Reeperbahn ist weit über Hamburg hinaus für Clubs, Bars, Theater und Nachtleben bekannt. Wer sich für Musikgeschichte interessiert, kann außerdem den Beatles-Platz besuchen, der an die frühen Auftritte der britischen Band in Hamburg erinnert.
Von Miniaturwelten bis zum frühen Fischmarkt: Hier wird Hamburg abwechslungsreich
6. Miniatur Wunderland
Das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt gehört zu den bekanntesten Attraktionen der Stadt. Die riesige Modellanlage verbindet verschiedene Regionen und detailreiche Szenen miteinander. Gerade weil sich im Kleinen ständig etwas entdecken lässt, sollte für den Besuch ausreichend Zeit eingeplant werden.
7. Alster
Wer zwischen den Sightseeing-Stationen etwas Abstand braucht, findet rund um die Alster einen deutlich ruhigeren Teil Hamburgs. Spaziergänge, sportliche Aktivitäten und Fahrten auf dem Wasser bieten einen Kontrast zum dichten Stadtzentrum. Besonders die Außenalster vermittelt dabei schnell ein anderes Gefühl für die Größe der Stadt.

8. Planten un Blomen

Mitten in Hamburg liegt mit Planten un Blomen eine große Parkanlage. Themengärten, Wasseranlagen und Spazierwege machen den Park zu einem geeigneten Zwischenstopp, wenn euch zwischen Hafen, Innenstadt und Sehenswürdigkeiten nach etwas Ruhe ist.
9. Hamburger Rathaus

Das Rathaus fällt schon durch seine repräsentative Architektur auf. Der Bau entstand zwischen 1886 und 1897 und beherbergt heute Senat und Bürgerschaft. Der Rathausmarkt davor verbindet das politische Zentrum mit der Innenstadt und dient regelmäßig als Veranstaltungsfläche.
10. Fischmarkt
Der Fischmarkt gehört zu Hamburgs traditionsreichsten Orten. Bereits seit 1703 wird hier sonntags gehandelt. Wer die besondere Atmosphäre erleben möchte, muss allerdings früh aufstehen: Der Markt beginnt am Morgen und ist damit eher ein Ziel für Frühaufsteher als für Langschläfer.
Hamburg funktioniert deshalb besonders gut als Stadt für mehrere Tage. Ihr könnt morgens durch die historische Speicherstadt laufen, anschließend den Hafen erkunden, am Nachmittag an der Alster entspannen und den Tag auf St. Pauli ausklingen lassen. Auch ungewöhnliches Wetter muss dabei kein Hindernis sein: Viele der wichtigsten Ziele liegen drinnen oder lassen sich mit einem kurzen Weg zwischen einzelnen Stationen verbinden.
FAQ
1. Welche Sehenswürdigkeit sollte man in Hamburg zuerst besuchen?
Die Speicherstadt eignet sich gut als Ausgangspunkt, weil sich dort Geschichte, Architektur und mehrere weitere Attraktionen verbinden.
2. Gehört die Speicherstadt zum UNESCO-Welterbe?
Ja. Die Speicherstadt und das Kontorhausviertel mit dem Chilehaus stehen seit 2015 auf der UNESCO-Welterbeliste.
3. Lohnt sich die Elbphilharmonie auch ohne Konzert?
Ja. Die Plaza bietet einen öffentlichen Aussichtspunkt mit Blick auf Hafen und Stadt.
4. Wo kann man den Hamburger Hafen besonders gut erleben?
Die Landungsbrücken sind ein guter Ausgangspunkt für Hafenrundfahrten und Fähren.
5. Wann sollte man zum Fischmarkt gehen?
Der Hamburger Fischmarkt findet sonntagmorgens statt. Wer das traditionelle Marktgeschehen erleben möchte, sollte entsprechend früh vor Ort sein.
6. Welche Sehenswürdigkeiten eignen sich bei schlechtem Wetter?
Unter anderem das Miniatur Wunderland, die Elbphilharmonie oder das Hamburger Rathaus bieten sich für einen wetterunabhängigeren Besuch an.
7. Wie viele Tage sollte man für Hamburg einplanen?
Für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind zwei bis drei Tage sinnvoll. Mit mehr Zeit könnt ihr zusätzlich Stadtviertel, Museen und weniger bekannte Orte erkunden.

