Titel: Luxemburg Landschaft
Quelle: Yvonne Huijbens via pixaby | Pixabay License

Slow Travel hat sich inzwischen als Gegenbewegung zum Massentourismus etabliert. Fans wollen ihr Reiseziel wie die Einheimischen erleben. Guttland in Luxemburg ist dafür perfekt geeignet. Denn Slow Travel – das ist Reisen für Welten-Bummler. Wer im Schneckentempo verreist, will weniger erleben und dafür bewusster und nachhaltiger unterwegs sein. Mehr Achtsamkeit und weniger Stress. Dafür umso tollere Erlebnisse und zurückbleibende Erinnerungen.

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Was bedeutet Slow Travel?

Der Begriff Slow Travel meint das langsame, bewusste Reisen. Es ist die innere Einstellung, die eine Reise weniger durch eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, sondern durch neue Erfahrungen bereichert. So ist Slow Travel das genaue Gegenteil von Massentourismus; das Gegenteil eines Urlaubs, der mit einer Liste von Sehenswürdigkeiten im Gepäck beginnt und einer fotografischen Dokumentation aller “Must Sees” endet. Slow Travel bedeutet, mit offenen Sinnen zu reisen, sich auf Menschen und Orte einzulassen und sich vor allem Zeit für sich selbst und sein Reiseziel zu nehmen.

Es gibt verschiedene Strömungen des Slow Travels. Alle vereinen die Ziele Nachhaltiger Tourismus, Entspannung und Offenheit für neue Begegnungen. Die Ausprägung dieser Schwerpunkte ist unterschiedlich. Eine Reise mit Bus, Bahn, dem Fahrrad oder zu Fuß ist wesentlich umweltfreundlicher als eine Flugreise.
Trotzdem kann Slow Travel auch einen Flug beinhalten. Denn wer sich ein Urlaubsziel in einem weit entfernten Land sucht, kann sich auch dort nachhaltig verhalten und ganz im Sinne des Slow Travels mindestens eine Woche bleiben, die nähere Umgebung vielleicht mit einem Mietfahrzeug erkunden, regionale Waren kaufen und mit den Einheimischen ins Gespräch kommen. Somit konzentriert sich Slow Travel auf abgelegene Zielen oder aber auf bekannten Destinationen zu ungewöhnlichen Zeiten. Dies kann entweder allein geschehen oder mit dem Partner oder gleich der ganzen Familie. Das Slow Travel ist eine offene Bewegung und kennt keine „harten Grenzen“, jeder kann mit der richtigen Einstellung und Vorbereitung mitmachen und sich seinen ganz eigenen individuelle Slow Travel-Urlaub gestalten.

Guttland in Luxemburg

Eine ideale Möglichkeit praktisch vor der eigenen Haustür bietet sich dafür in Luxenburm. Fern der teuren Stadt selbst, gibt es in der landschaftlich einmaligen Region Guttland viel zu erleben. Die Guttland in Luxemburg ist perfekt für alle, die gern ihren eigenen Weg gehen, wandern oder radeln. Im Süden des Großherzogtums Luxemburg gelegen, bietet Guttland eine verwunschene Kulisse aus charmanten Burgruinen mit zahlreichen restaurierten Höfen und imposanten Schlössern.

Die Naturlandschaft mit den grünen Hügeln und Weidelandschaften und schmucken Dörfern baut zudem auf eine Vielzahl an innovativen Projekten. Zum Beispiel das Dorf Kahler (Koler auf Luxemburgisch), das sich vom unscheinbaren Dorf in ein Urban Art Museum verwandelt hat. Der Kanton Redange im Westen Guttlands hat sogar seine eigene Währung: Beki.

Hinzu kommt, dass im ganzen Land öffentliche Verkehrsmittel kostenlos sind. Ideale Voraussetzungen also für Slow Travel und eine Erkundung Luxemburgs mit dem Zug. Zahlreiche Wander- und Radwege fördern die sanfte Mobilität, lokale Produkte haben hier Vorrang und man legt Wert auf Authentizität und Tradition.

Auf Slow Trips.eu könnt ihr das breite Angebot an Slow Travel Reisen durchstöbern und euch direkt mit den Anbietern in Kontakt setzen. So tauchen Reisende bei den Slow-Trips-Angeboten in die Erzählungen der Einheimischen ein. Seien es Alltagsgeschichten oder Legenden in den „Lost Places“ der Region. Durch diesen persönlichen Bezug werden echte Freundschaften geknüpft, Gastgeber und Reisende können voneinander lernen. Ein Reisetrend, der perfekt in die Zeit passt, wo immer mehr Menschen sich sowohl nach mehr Individualität bei ihren Reisen sehen, als auch nach mehr Authenzität und Nachhaltigkeit. Perfekt dazu passen auch einige Wochenendtrips in Deutschland. Beispielsweise in den Kletterpark, eine der zahlreichen Bayrischen Burgen oder einen Alpaka-Hof.

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