Titel: ICE
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Demnächst könnten Bahnreisende noch schneller an ihr Ziel kommen. Auf den beliebtesten Strecken Deutschlands will die DB mehr s.g. Sprinterverbindungen ausbauen. Das soll sowohl Kurzstreckenflüge auf langer Sicht überflüssig machen und natürlich so die Bahn noch attraktiver für Reisende machen.

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Sprinterverbindungen als Konkurrenz zu Flügen

Das auch in Deutschland immer mehr Menschen auf Flugreisen verzichten oder zumindest verzichten wollen, kommt natürlich auch sehr der DB zugute. Vor allem während der Pandemie hat sich gezeigt, dass viel mehr Menschen bereit waren, die Bahn als Alternative für einen Urlaub im eigenen Land zu nutzen. Nun will die DB ihr Angebot für Geschäftskunden und Kurztrip-Touristen weiter ausbauen und auf acht der zehn stärksten innerdeutschen Flugstrecken schnelle umweltfreundliche Alternativen anbieten. So sind Flugreisen nicht zuletzt teuer, umweltbelastend und in der aktuellen Corona-Krise teilweise mit hohem zusätzlichen Test- und Bürokratieaufwand verbunden.

Von dieser Situation will das deutsche Bahnunternehmen profitieren und seinen Kunden mehr Alternativen, mehr schnellere Strecken und mehr Komfort anbieten. Unter anderem zwischen Berlin und Köln soll künftig dreimal täglich ein Sprinter in unter vier Stunden fahren – eine halbe Stunde schneller als bisher. Mehr Sprinterverbindungen sollen mit den Jahren dazukommen und das deutsche Schienennetz weiter ausbauen.

Ein weiterer Expansionsplan der Deutschen Bahn (ebenso wie anderer europäischer Bahnkonzerne) ist übrigens die Rückkehr der Nachtzüge.

Neue Fahrten früh am Morgen und spät am Abend

Mit den neuen Sprinterverbindungen am Tagesrand wirbt die DB auch speziell um Geschäftsreisende. So sei es bald möglich, morgens frühere Termine wahrzunehmen und abends wieder zu Hause zu sein. Weitere schnelle Verbindungen gibt es laut dem neuen Fahrplan unter anderem zwischen Berlin und München und zwischen Hamburg über Hannover nach Frankfurt Flughafen.

Um der steigenden Zahl der Fahrgäste gerecht zu werden, will das Unternehmen zudem im kommenden Jahr mehr Typ 4 ICEs einsetzen. Diese können bis zu 918 Reisende transportieren und sollten die Auslastung auf den beliebten Strecken etwas entzerren. So soll schrittweise der IC ersetzt werden. Ab dem 12. Dezember können Bahnkunden dann endlich die neuen Sprinterverbindungen nutzen. Tickets sind ab dem 13. Oktober erhältlich. Einen Wermutstropfen gibt es dann leider doch noch. Aufgrund der hohen Inflationsrate war auch die DB gezwungen ihre Ticketpreise zu erhöhen. Zum Fahrplanwechsel steigen diese um durchschnittlich 1,9 Prozent im Fernverkehr.

Wer noch Inspiration für seine nächste Herbstreise sucht, sollte unseren Artikel zu den wunderschönen Städten Oldenburg, den Bayrischen Burgen und den neuen deutschen Weltkulturerbestätten durchlesen.

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