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Kaum hat das neue Jahr angefangen, schon zieht es einen in die Ferne? Kennen wir. Aber während in Mitteleuropa zu dieser Jahreszeit nur Regen und Schneematsch zu finden ist, gibt es einen Ort in Südeuropa, der mit wunderbaren trockenen Klima zu vielen Spaziergängen und Abenteuerausflügen einlädt. Die atemberaubende Insel Kreta.

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Einzigartige Umgebung

Liebevoll gestaltete weiß-blaue Häuser auf roten Boden und ein leichter Wind – dieses besondere Zusammenspiel macht Kreta zu einer zauberhaften Insel. Sowohl auf Erkundungstouren durch die sattgrünen Wälder im Westen als auch in den dürren Steppenlandschaften der Wüsten sind die tosenden Wellen des Mittelmeeres zu hören, die an den einsamen Buchten zerschellen. Strahlende Olivenhaine und unendlich erscheinende Weinberge verleihen der größten Insel Griechenlands ihre Einzigartigkeit. Manchmal bekommen Urlauber sogar das Gefühl, dass die grünen Blätter der Palmenbäume und Feigenbäume im Takt der Lyra mitschwingen.

Kreta-Urlauber aber aufgepasst: Ihr braucht unbedingt einen Mietwagen! Denn gerade die etwas abgelegenen Orte machen die größte griechische Insel so besonders.

Die Hauptstadt Heraklion

Die bildschöne Hauptstadt Heraklion ist für viele Urlauber der große Start ihres persönlichen Abenteuers. Jeder sollte sich die Zeit nehmen und am venezianischen Hafen entlangflanieren. Die hübschen bunten Fischerbooten vergisst man nie wieder, genauso wie die imposante mittelalterliche Koules-Festung aus dem 16. Jahrhundert. Ein Muss ist außerdem das archäologische Museum, das als bedeutendste Antikensammlung Griechenlands gilt! Zu den wichtigsten Exponaten des Museums gehört der Diskus von Phaistos, einem bedeutenden Fundstück aus der Bronzezeit. Bislang wurde kein zweites Stück dieser Art gefunden. Auch welchen Zweck er erfüllen sollte oder seine geografische Herkunft liegen noch im Dunklen.

Die Ruinen von Knossos

Quelle: Pat via Pixabay | Pixabay License

Eine Wimpernschlag von Heraklion entfernt warten die alten Mythen auf die Abenteuerlustigen. Hier steht der zum Teil noch heute erhaltene Palast Knossos. Zwischen den knallroten Säulen trieb der sagenhaften Minotaurus sein Unwesen laut den alten Sagen. Die ersten Bauten stammen etwa aus der Zeit um 2000 v. Chr., wurden allerdings durch ein Erdbeben und Kriege immer wieder zerstört. Heute siehst du von dieser Attraktion Kretas nur noch Fundamente und einige Grundmauern.

Kloster Arkadi

Wer sich auf den Weg zur Westküste Kretas macht, bekommt einen ganz besonderen Ort zu sehen. Im Kloster Arkadi erwartet einem nämlich eine sehr eindringliche Atmosphäre. Eingebettet in wunderschöne Natur, ist dies eine ganz besondere Sehenswürdigkeit Kretas. Hier wurde ein ganz wichtiges Kapitel der Insel und auch von ganz Griechenland geschrieben. In der Nacht vom 7. auf den 8. November 1866 griffen 15.000 osmanische Krieger das Kloster an. Fast tausend Menschen, setzten sich zwei Tage lang zur Wehr, mussten sich aber in das Pulvermagazin zurückziehen. Dort steckten alles in Brand und sprengten so das gesamte Kloster in die Luft. Nur wenige von ihnen überlebten, dennoch schaffte es Kreta so auch den Rest von Europa auf seine Lage aufmerksam zu machen. 1897 wurde Kreta unabhängig und konnte sich schließlich 1913 mit Griechenland zusammenschließen. Heute kommen jährlich unzählige Touristen und Pilger in das Kloster von Arkadi.

Man sieht also, dass in Kreta Cocktails am Strand und Geschichte Hand in Hand gehen. Worauf noch warten? Auf nach Kreta!

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