(epr) Wenn ein großer Naturforscher schreibt „diesseits des Meeres finde ich wohl nie so einen Ort wieder“, steht fest: Es muss sich um ein ganz besonderes Fleckchen Erde handeln! Alexander von Humboldt beschrieb mit diesen Worten das beschauliche Bad Steben. Das in Oberfranken gelegene Staatsbad verfügt nicht nur über ursprüngliche Natur und ein großes kulturelles Angebot, es weist auch eine einzigartige Kombination an natürlichen Heilmitteln auf.

Sowohl Erholungsuchende als auch Rheuma- und Schmerzpatienten kommen in Bad Steben auf ihre Kosten. Neben den natürlichen Heilmitteln Kohlensäure und Naturmoor ist besonders das radonhaltige Heilwasser der Bad Stebener Tempelquelle hervorzuheben. Das radioaktive Edelgas ist ein natürlicher Bestandteil unserer Umwelt und verfügt über wertvolle Fähigkeiten: Sein milder Strahlungseffekt regt die Zellen an, stimuliert das Immunsystem, aktiviert die Selbstheilungskräfte des Körpers und lindert Schmerzen. Vom Kurortforschungsverein Bad Steben durchgeführte Radon-Studien belegen, „dass bei Radon-Mischbädern mit Kohlensäure vor allem Schmerzpatienten mit Blutdruckbeschwerden effektiv und kostengünstig behandelt werden können“. Weiterhin hebt der Vorsitzende und renommierte Facharzt Dr. Gerhart Klein hervor: „Radon-Bäder sind eine hervorragende Behandlungsoption, bei der keine Nebenerwirkungen oder Schädigungen bekannt sind.“ Doch nicht nur die natürlichen Heilmethoden machen Bad Steben aus – der Kurort besticht auch durch attraktive Architektur und ein vielseitiges Freizeitprogramm. Sein Herzstück ist das Kurzentrum, welches inmitten des blumenreichen, unter Denkmalschutz stehenden Kurparks gelegen durch eine stilvolle Säulenwandelhalle aus dem 19. Jahrhundert beeindruckt und am Abend zum Schauplatz von Konzerten, Kabarett und Lesungen wird. Entspannte Stunden verspricht die Therme, die eine großzügige Wellnesslandschaft inklusive verschiedener Solebecken bietet. Spezielle Light & Sound-Becken entführen die Besucher in völlig neue Welten und sorgen für Erholung. Auf dem geologisch-bergbaukundlichen Lehrpfad geht es dagegen bodenständig zu: Der Weg führt von Bad Steben nach Lichtenberg und informiert auf anschauliche Weise über die mehr als tausendjährige Geschichte des Bergbaus. Alle Details gibt es unter www.bad-steben.de.

 

Foto: epr/Bayerisches Staatsbad Bad Steben GmbH

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