Titel: Paris
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Es ist doch immer das Gleiche: Wir wollen genau das, was wir gerade nicht haben können. Kinder finden das Spielzeug der Sandkastengefährten immer spannender, im Restaurant werfen wir gierige Blicke auf die Teller am Nachbarstisch und wenn wir Zuhause sind (sein müssen), packt uns das Fernweh nach der großen weiten Welt, nach Augenblicken des Staunens und nach gemeinsamen Erlebnissen.

Tatsächlich wollen 44 Prozent der Deutschen laut einer aktuellen Umfrage von FeWo-direkt im nächsten Jahr – sofern möglich – eine Reise von ihrer Einmal-im-Leben-Wunschliste abhaken. 35 Prozent geben an, sie hätten durch die Coronapandemie das Reisen viel mehr zu schätzen gelernt. Um herauszufinden, welche Sehenswürdigkeiten die Deutschen in ihrem Leben unbedingt einmal besuchen möchten, hat FeWo-direkt 1.000 Familien in Deutschland befragt.

Die ewige Nummer eins: Eiffelturm in Paris – 28 Prozent 

Mit 28 Prozent der Stimmen hat sich das Pariser Wahrzeichen den ersten Platz im Ranking gesichert. Dabei ist es ist nicht überraschend, dass sich der Eiffelturm als die beliebteste Sehenswürdigkeit deutscher Familien entpuppt, schließlich gehört er zu den meistbesuchten Wahrzeichen der Welt und das obligatorische Erinnerungsfoto mit dem eisernen Turm im Hintergrund ist ein Muss in jedem Familienalbum.

Lady Liberty: Freiheitsstatue in den USA – 27 Prozent
Die Freiheitsstatue gehört zu New York wie der Eiffelturm zu Paris. Beide Monumente sind nicht nur die Wahrzeichen ihrer Heimatstädte, sondern haben noch eine weitere Gemeinsamkeit: Gustave Eiffel, der Erbauer des Eiffelturms, hat auch das Gerüst der Freiheitsstatue konstruiert. Die „Lady Liberty“ war ein Geschenk der Franzosen anlässlich des 100. Jahrestags der amerikanischen Unabhängigkeit.

Berauschendes Naturwunder: Niagarafälle in den USA – 27 Prozent

Titel: Niagara Falls
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Laut der Umfrage möchten 27 Prozent der Deutschen nicht nur die Freiheitsstatue, sondern auch die Niagarafälle an der Grenze zwischen dem US-amerikanischen Bundesstaat New York und der kanadischen Provinz Ontario sehen. Da ist es praktisch, dass beide Sehenswürdigkeiten theoretisch „in einem Rutsch“ besucht werden können: Von New York City sind es etwa 6,5 Autostunden zu den gewaltigen Wasserfällen.

Alle Wege führen zum: Kolosseum in Rom – 23 Prozent
Römer, Gladiatoren und wilde Tiere: Welches Kind hat sich nicht schon einmal eine Toga aus weißen Bettlaken umgewickelt und ist mit dem Holzschwert durch die Wohnung gedüst? Für Familien ist das antike Amphitheater nicht nur ein kolossales Monument, sondern auch ein Ort, an dem sie der Fantasie freien Lauf lassen können. 23 Prozent der Umfrageteilnehmer träumen von einer Tour durch das historische Denkmal in Italiens Hauptstadt.

Soweit das Auge reicht: Grand Canyon in den USA – 22 Prozent
Der Grand Canyon ist nicht nur eine Ikone unter den Naturwundern, sondern wie keine andere Landschaft in den USA auch ein Symbol für den Wilden Westen. 22 Prozent der befragten Familien träumen davon, einmal am Rand der riesigen Schlucht zu stehen und den Blick über die mit den Augen kaum erfassbare Weite schweifen zu lassen – und heimlich davon, mit Lucky Luke und Jolly Jumper in den Sonnenuntergang zu reiten.

Die Mumie kehrt zurück: Pyramiden von Gizeh in Ägypten – 21 Prozent

Titel: Gizeh
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Die Pyramiden von Gizeh gehören zweifelsohne zu den beeindruckendsten, von Menschen erbauten Sehenswürdigkeiten der Erde und stehen auf der Wunschliste von 21 Prozent der deutschen Familien. Das Weltkulturerbe und einzige der sieben antiken Weltwunder, das heute noch erhalten ist, zieht Menschen aus allen Teilen der Erde magisch an und bildet zusammen mit der Sphinx ein fantastisches Bild für die Erinnerung.

Auf der Mauer, auf der Lauer: Große Mauer in China – 19 Prozent
Mit 19 Prozent der Stimmen belegt die Chinesische Mauer den siebten Platz auf der Wunschliste der Sehenswürdigkeiten. Das ikonische Bollwerk schlängelt sich mehr als 21.000 Kilometer durch das Land. Hartnäckig hält sich das Gerücht, die Mauer sei aufgrund ihrer Größe noch aus dem Weltall sichtbar. Auch wenn dies nicht der Fall ist, weil das Bauwerk dafür zu schmal ist, lohnt sich ein Besuch allemal.

Schräge Aussichten: Schiefer Turm von Pisa – 18 Prozent
Auch wenn sein Name es vermuten ließe, der Schiefe Turm in der Toskana ist nicht der schiefste Turm der Welt. Tatsächlich soll sich seine Neigung seit dem Jahr 2001 um mehr als 40 Zentimeter verringert haben. Heute hat der Turm eine Neigung von 3,97 Grad nach Süden. Mit einer Neigung von 5,07 Grad ist die unangefochtene Nummer eins der schiefen Türme der Turm von Suurhusen in Niedersachsen. 

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