Quelle: via Eigenaufnahme J. Sebov

Italien ist wunderschön, lebenswert und voller Geheimtipps. Das Lieblings-Urlaubsland der Deutschen ist schon gut touristisch erschlossen und bietet für jeden Reisetypen die passende Stadt, Landschaft und ein ideales Freizeitprogramm. Bologna in der norditalienischen Region Emilia-Romagna hat dabei von allem etwas und überzeugt mit seinem Altstadt-Charme sowie der einmaligen studentischen Dolce Vita Atmosphäre. Wir nehmen Sie mit auf eine Erkundungstour durch Bologna und seine Geschichte, Kultur und einzigartigen Sehenswürdigkeiten.

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Bologna die Universitätsstadt

Quelle: via Eigenaufnahme J. Sebov

Die Geschichte von Bologna reicht bis in die etruskische Zeit zurück. Doch est im Mittelalter erlangte die große Bedeutung und wurde Kultur- und Handelszentrum Norditaliens. Im 11. Jahrhundert wurde Bologna zu einer Universitätsstadt, die immer wieder anderen weltlichen Bildungszentren Europas als Vorbild diente. Insbesondere das Rechtsstudiums war hier verbreitet und genoss im Abendland hohes Ansehen. Dass Bologna die erste Stadt in Europa war, die im Jahr 1088 eine Universität eröffnete, spürt man in den edlen Hallen und am Campus. Heute zählt die Universität Bologna mit hunderten Studiengängen zu den ältesten und renommiertesten Universitäten der Welt.

Noch heute dominieren Fakultäts- und Institutsgebäude, die allgemeine universitäre Infrastruktur und natürlich Studenten sowie angesagte Bars und Cafés die Stadtszenerie. Natürlich ist Bologna somit ein populäres Ziel vieler europäischer Studenten, die hier ein Erasmus-Auslandssemester verbringen wollen. Dadurch entsteht eine sehr durchmischte und internationale Stimmung in der Altstadt, die Bologna zu einer Weltstadt macht. Zahlreiche Konzerte, Festivals und Feste ergeben vor allem im Sommer ein einzigartiges städtisches Bild, das in Italien seinesgleichen sucht.

Wunderwerke der Architektur in Bologna

Quelle: via Eigenaufnahme J. Sebov

Die historische Bedeutung der Stadt spiegelt sich nicht zuletzt in ihrer Architektur und zahlreichen gut erhaltenen Sehenswürdigkeiten wider. Bologna hat eine beeindruckende Sammlung mittelalterlicher und Renaissance-Gebäude, die noch heute bewohnt und benutzt werden. Der Neptunbrunnen, ein Wahrzeichen der Stadt, wurde im 16. Jahrhundert erbaut und ist mit seinen Plastiken und Ornamenten ein prächtiges Beispiel für die Renaissancekunst. Der Asinelli-Turm und der Garisenda-Turm sind zwei schräge Türme aus dem Mittelalter, die einst Teil der Stadtbefestigungen waren und heute zu den bekanntesten Wahrzeichen von Bologna gehören. Früher säumten über hundert solcher Türme die Stadtskyline. Nun verbleiben nur noch 2, die an ein längst vergangenes, noch größeres Bologna erinnern. Ihren genauen Zweck weiß man immer noch nicht und man vermutet, dass sie als Spähposten, Gefängnisse oder auch Residenzen des Adels dienten.

Außerdem ist die Stadt auch für ihre schattenspendenden Arkaden bekannt. Über 40 Kilometer dieser beeindruckenden überdachten Gänge erstrecken sich durch die Straßen von Bologna und verleihen der Stadt ein einzigartiges und charmantes Erscheinungsbild. Renaissance und Antike kommen hier zusammen in einer ästhetisch schönen wie funktionalen Architektur. Sie dienen nicht nur als Schutz vor Wettereinflüssen, sondern bieten auch einen angenehmen Raum für Geschäfte, Cafés und Restaurants.

Bologna für alle Sinne

Quelle: via Eigenaufnahme J. Sebov

Bologna hat natürlich auch eine blühende Kulturszene, die von Musik, Kunst und Theater bis hin zu kulinarischen Genüssen reicht. Die Stadt beherbergt zahlreiche Museen, darunter das Archäologische Museum, das Museum für Moderne Kunst und das Museum für die Geschichte Bolognas. Alle sind einen Besuch wert, um die faszinierende Stadtgeschichte Bolognas kennenzulernen. Das jährliche Bologna Festival ist ein wichtiges kulturelles Ereignis, das Musik, Tanz und Theateraufführungen aus aller Welt präsentiert und ein perfekter Anlass für eine Reise nach Bologna ist.

Was die kulinarischen Genüsse betrifft, ist Bologna für ihre einzigartige Küche bekannt, die zur mit besten in ganz Italien gehört. Die Stadt ist die Heimat der berühmten Bologneser Sauce (Ragù), die weltweit in der italienischen Küche geschätzt wird. Die traditionelle Tortellini und Mortadella, eine köstliche italienische Wurst, sind weitere kulinarische Spezialitäten, die man in Bologna unbedingt probieren sollte. Nachmittags erholt man sich gerne bei einem Aperitif im Schatten. Trinkt einen kühlen Drink und snackt ein paar Oliven oder leichtes Brot. Gestärkt kann man sich den weiteren Highlights Bolognas widmen.

Quelle: via Eigenaufnahme J. Sebov

Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten in Bologna gehören die Piazza Maggiore, der zentrale Platz der Stadt, der von prächtigen Gebäuden umgeben ist, und die Basilika San Petronio, eine der größten Kirchen der Welt. Diese ist ein Fest für die Sinne und erstaunt jeden Besucher mit einer schlichten aber erhabenen Backsteinfassade im spätgotischen Stil und einer hellen und reich verzierten Einrichtung mit bunten Glasfenstern im Inneren.

So ist Bologna, eine Kultur- und Weltstadt, für jeden Anlass und insbesondere im Sommer eine Top-Destination in Italien. Fröhliches Leben auf den gepflasterten Straßen, Anmut und Kulur wohin man blickt und natürlich kulinarische Köstlichkeiten an jeder Ecke sollten jeden Urlauber von Bologna überzeugen und zum nochmaligen Besuch anregen.

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