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Stau in einer Stadt mit Sonnenuntergang

Titel: Stau
Quelle: wal_172619 via pixabay | Pixabay License

Für Millionen Menschen beginnt jetzt die Reise in den Sommerurlaub. Da inzwischen alle 16 Bundesländer Ferien haben, treffen Urlaubs- und Rückreiseverkehr erstmals gleichzeitig aufeinander. Autofahrer müssen sich deshalb auf besonders volle Straßen einstellen – nicht nur in Deutschland, sondern auch auf wichtigen Routen ins benachbarte Ausland.

Verkehrsexperten rechnen damit, dass das erste Augustwochenende erneut zu den verkehrsreichsten des Jahres zählt. Neben dem klassischen Ferienverkehr sorgen zahlreiche Baustellen, Veranstaltungen und Grenzkontrollen zusätzlich für längere Fahrzeiten. Wer flexibel planen kann, hat deshalb deutliche Vorteile.

Ferienverkehr bringt Autobahnen an ihre Belastungsgrenze

Nach Einschätzung des ADAC gehören vor allem die Nord-Süd-Verbindungen wie die A1, A5, A7, A9, A61 und A81 zu den größten Stau-Hotspots. Auch auf den Ost-West-Achsen A2, A3, A4, A6 und A8 sowie rund um Ballungsräume wie Hamburg, Berlin und München wird mit dichtem Verkehr gerechnet. Zusätzlich belastet das Wacken Open Air die A23 zwischen Hamburg und Heide.

Erschwerend kommen bundesweit rund 1.000 Baustellen hinzu. Mehrere Autobahnen sind über das Wochenende vollständig gesperrt, darunter Abschnitte der A2, A14, A44 und A61. Reisende sollten sich deshalb bereits vor der Abfahrt über aktuelle Sperrungen und Umleitungen informieren und möglichst außerhalb der Hauptreisezeiten starten. Besonders kritisch gelten der Freitagnachmittag, der Samstagvormittag und der Sonntagnachmittag.

Auch im Ausland ist Geduld gefragt. An den Grenzen nach Dänemark, Österreich und Polen sind längere Wartezeiten möglich. Zusätzlich müssen Urlauber auf der Brennerautobahn, am Gotthardtunnel sowie auf der Route über den Fernpass mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Gute Vorbereitung spart Zeit und reduziert den Reisestress

Automobilclubs empfehlen, ausreichend Zeitreserven einzuplanen und das Fahrzeug vor Reisebeginn technisch zu überprüfen. Gerade bei sommerlichen Temperaturen gehören genügend Getränke, regelmäßige Pausen und eine funktionierende Klimaanlage zur sicheren Reisevorbereitung. Wer mit Kindern unterwegs ist, profitiert von einer entspannten Planung und ausreichend Beschäftigung für längere Wartezeiten.

Kommt es dennoch zum Stau, sollte frühzeitig eine Rettungsgasse gebildet werden. Ebenso wichtig ist es, weder Kinder noch Haustiere bei Hitze im Fahrzeug zurückzulassen. Schon nach kurzer Zeit können im Innenraum lebensgefährliche Temperaturen entstehen.

Die aktuelle Ferienwelle zeigt erneut, wie stark sich Urlaubsverkehr und Rückreisewellen gegenseitig beeinflussen. Mit etwas Flexibilität bei der Abfahrtszeit und einer guten Vorbereitung lassen sich viele Verzögerungen zwar nicht vermeiden, aber zumindest deutlich reduzieren.

FAQ

Warum wird an diesem Wochenende besonders viel Verkehr erwartet?
Weil mit Bayern und Baden-Württemberg nun auch die letzten Bundesländer in die Sommerferien starten.

Wann ist die größte Staugefahr?
Vor allem am Freitagnachmittag, Samstagvormittag und Sonntagnachmittag.

Welche Autobahnen sind besonders betroffen?
Unter anderem die A1, A3, A5, A7, A8, A9 sowie die Ringautobahnen rund um Hamburg, Berlin und München.

Welche zusätzlichen Ursachen verschärfen die Lage?
Rund 1.000 Baustellen, mehrere Vollsperrungen und Veranstaltungen wie das Wacken Open Air.

Muss auch an den Grenzen mit Wartezeiten gerechnet werden?
Ja. Besonders an den Übergängen nach Dänemark, Österreich und Polen kann es zu Verzögerungen kommen.

Welche Strecken im Ausland gelten als problematisch?
Vor allem die Brennerautobahn, der Gotthardtunnel sowie der Fernpass Richtung Österreich und Italien.

Wie können Autofahrer den Reiseverkehr möglichst entspannt bewältigen?
Durch flexible Abfahrtszeiten, aktuelle Verkehrsinformationen, ausreichende Pausen und eine gute Reisevorbereitung.

Was ist bei Stau unbedingt zu beachten?
Eine Rettungsgasse muss frühzeitig gebildet werden. Außerdem dürfen Kinder und Haustiere bei Hitze niemals im abgestellten Fahrzeug bleiben.

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